Friedenspanzer!
So heisst ein Song der Ärzte. Meint aber was völlig anderes als ich. Während die Ärzte von Panzern fantasieren, die einem Liebe ins Herz schießen, die ganze Welt zur Antiwalfangzone erklären und den Frieden bringen (ich glaub ja, daß der Panzer nur eine Metapher ist und sowas gar nicht entwickelt wird!), gehts mir um die Auslandseinsätze der allseits beliebten deutschen Ballermänner, auch Bundeswehr genannt.
Die bürokratischen Auswüchse sind wirklich pervers. Radarfallen im Feldlager, wer dabei erwischt wird, wie er zu schnell durchs Lager fährt, der zahlt gerne mal 300 Euro. Ich stells mir so geil vor, wenn es zum Angriff auf ein Lager kommt. Vor dem deutschen Lager haben sich die Feinde versammelt, der Panzer rollt mit 5 km/h Richtung Eingang, damit er kein Knöllchen kassiert. Kurz vor dem Eingang kommt von rechts ein feindlicher Panzer, der Fahrer des deutschen Panzers sucht verzweifelt das Vorfahrtschild. Scheisse, keins da, rechts vor links. Er bremst. Der andere Panzer bringt sich inzwischen gemütlich in Position, knallt unsern weg und das Lager ist verloren. Aber wenigstens wurde die StVo eingehalten, soll ja keiner sagen wir würden unfair spielen.
Es gibt auch Mülltrennung, wie wir sie von zuhause kennen. Natürlich werfen die afghanischen Unternehmen das dann alles auf eine Müllkippe. Auch hier kurz die Gefechtssituation. Während der deutsche Panzer pingelig auf die Vorfahrt und das Tempolimit achtet, versuchen deutsche Soldaten sich in ihren Stellungen mit dem Gewehr gegen die anrückenden Feinde zu verteidigen. Da wir uns nicht in einem Actionfilm befinden, haben die Magazine nur eine begrenzte Anzahl an Kugeln. Natürlich sind wir daran selber schuld, wieso kaufen wir nicht bei dem Hersteller, der Bruce Willis und co. versorgt? Nun hat der Deutsche also sein erstes Magazin verschossen. Aber er hat keine Mülltonne mit dem gelben Punkt in unmittelbarer Nähe. Was macht er? Pflichtbewusst verlässt er seine Stellung, ignoriert die Tatsache, daß er ungedeckt ist und versucht zum nächsten gelben Container/Mülleimer zu rennen. Auf dem Weg wird er erschossen, die restlichen Soldaten machens ihm natürlich nach, man muss ja die Folgen für die Umwelt sehen, da ist das eigene Leben unterzuordnen.
Achja, ich hatte doch die Panzer schon erwähnt, die mit 5 km/h noch durchs Lager rollen, während der eigentliche Kampf schon gelaufen ist. Die gibts natürlich in Wirklichkeit gar nicht. Denn irgendwo fällt immer mal ein kleines Kontrollämpchen aus oder irgendwer hatte die glorreiche Idee, wegen der Steine schmeissenden Einheimischen Gitter anzubauen. Da die Vorschriftenlage dazu etwas schwammig ist und die Instandsetzer natürlich Angst vor Repressalien haben, falls sie etwas unvorschriftsmäßig reparieren oder umbauen, sind die Panzer nämlich alle außer Betrieb. Als Vorsichtsmaßnahme. Also bleiben eigentlich nur die Magazine entsorgenden Soldaten. Dafür hats von denen nun etwas mehr, denn es muss ja keiner mehr Panzer fahren.
Problematisch wirds so gesehen erst, wenn die Einsätze in weit entfernten Gebieten stattfinden. So zum Beispiel im Hindukusch. Denn für Soldaten gelten die gleichen Regeln wie für normale Fluggäste. 100 Milliliter Flüssigkeit, kein Tröpfchen mehr. Blöderweise gibts auf Bundeswehrflügen keine Stewardessen (Stewards wären eh undenkbar, es hat ja Gründe, warum Homosexuelle ausgemustert werden), also hat man für einen Flug, wie lang er auch sein mag, genau 100 ml zu trinken dabei. Die verdursten also, bevor sie am Einsatzort angekommen sind, deshalb können sie gar nicht beim korrekten Einsortieren der leeren Magazine getötet werden. Aber das war eh Quatsch, denn deutsche Soldaten fliegen nach Vorschrift zwar mit ihrer Waffe, aber ohne Munition. Die wird nachgeschickt in einem anderen Flugzeug.
Sollte es also wirklich ein deutscher Soldat bis ins Krisengebiet schaffen ohne zu verdursten, dann könnte er nur noch in den Nahkampf. So blöd, einen im Nahkampf ausgebildeten Soldaten an sich ran zu lassen, während man selbst bewaffnet ist, sind aber nicht mal irgendwelche afghanischen Terroristen.
So gesehen bringt die Bundeswehr wirklich Frieden, denn es kann nicht zu Kampfhandlungen kommen mit dieser Truppe. Mission accomplished also, bravo Deutschland!
Die bürokratischen Auswüchse sind wirklich pervers. Radarfallen im Feldlager, wer dabei erwischt wird, wie er zu schnell durchs Lager fährt, der zahlt gerne mal 300 Euro. Ich stells mir so geil vor, wenn es zum Angriff auf ein Lager kommt. Vor dem deutschen Lager haben sich die Feinde versammelt, der Panzer rollt mit 5 km/h Richtung Eingang, damit er kein Knöllchen kassiert. Kurz vor dem Eingang kommt von rechts ein feindlicher Panzer, der Fahrer des deutschen Panzers sucht verzweifelt das Vorfahrtschild. Scheisse, keins da, rechts vor links. Er bremst. Der andere Panzer bringt sich inzwischen gemütlich in Position, knallt unsern weg und das Lager ist verloren. Aber wenigstens wurde die StVo eingehalten, soll ja keiner sagen wir würden unfair spielen.
Es gibt auch Mülltrennung, wie wir sie von zuhause kennen. Natürlich werfen die afghanischen Unternehmen das dann alles auf eine Müllkippe. Auch hier kurz die Gefechtssituation. Während der deutsche Panzer pingelig auf die Vorfahrt und das Tempolimit achtet, versuchen deutsche Soldaten sich in ihren Stellungen mit dem Gewehr gegen die anrückenden Feinde zu verteidigen. Da wir uns nicht in einem Actionfilm befinden, haben die Magazine nur eine begrenzte Anzahl an Kugeln. Natürlich sind wir daran selber schuld, wieso kaufen wir nicht bei dem Hersteller, der Bruce Willis und co. versorgt? Nun hat der Deutsche also sein erstes Magazin verschossen. Aber er hat keine Mülltonne mit dem gelben Punkt in unmittelbarer Nähe. Was macht er? Pflichtbewusst verlässt er seine Stellung, ignoriert die Tatsache, daß er ungedeckt ist und versucht zum nächsten gelben Container/Mülleimer zu rennen. Auf dem Weg wird er erschossen, die restlichen Soldaten machens ihm natürlich nach, man muss ja die Folgen für die Umwelt sehen, da ist das eigene Leben unterzuordnen.
Achja, ich hatte doch die Panzer schon erwähnt, die mit 5 km/h noch durchs Lager rollen, während der eigentliche Kampf schon gelaufen ist. Die gibts natürlich in Wirklichkeit gar nicht. Denn irgendwo fällt immer mal ein kleines Kontrollämpchen aus oder irgendwer hatte die glorreiche Idee, wegen der Steine schmeissenden Einheimischen Gitter anzubauen. Da die Vorschriftenlage dazu etwas schwammig ist und die Instandsetzer natürlich Angst vor Repressalien haben, falls sie etwas unvorschriftsmäßig reparieren oder umbauen, sind die Panzer nämlich alle außer Betrieb. Als Vorsichtsmaßnahme. Also bleiben eigentlich nur die Magazine entsorgenden Soldaten. Dafür hats von denen nun etwas mehr, denn es muss ja keiner mehr Panzer fahren.
Problematisch wirds so gesehen erst, wenn die Einsätze in weit entfernten Gebieten stattfinden. So zum Beispiel im Hindukusch. Denn für Soldaten gelten die gleichen Regeln wie für normale Fluggäste. 100 Milliliter Flüssigkeit, kein Tröpfchen mehr. Blöderweise gibts auf Bundeswehrflügen keine Stewardessen (Stewards wären eh undenkbar, es hat ja Gründe, warum Homosexuelle ausgemustert werden), also hat man für einen Flug, wie lang er auch sein mag, genau 100 ml zu trinken dabei. Die verdursten also, bevor sie am Einsatzort angekommen sind, deshalb können sie gar nicht beim korrekten Einsortieren der leeren Magazine getötet werden. Aber das war eh Quatsch, denn deutsche Soldaten fliegen nach Vorschrift zwar mit ihrer Waffe, aber ohne Munition. Die wird nachgeschickt in einem anderen Flugzeug.
Sollte es also wirklich ein deutscher Soldat bis ins Krisengebiet schaffen ohne zu verdursten, dann könnte er nur noch in den Nahkampf. So blöd, einen im Nahkampf ausgebildeten Soldaten an sich ran zu lassen, während man selbst bewaffnet ist, sind aber nicht mal irgendwelche afghanischen Terroristen.
So gesehen bringt die Bundeswehr wirklich Frieden, denn es kann nicht zu Kampfhandlungen kommen mit dieser Truppe. Mission accomplished also, bravo Deutschland!

